Gustav Armbrust

Ich male, um Gruppen zu erreichen, für die Museen ein Ort des Grauens sind.Für die Ausstellung meiner Bilder wähle ich oft einen ungewöhnlichen Rahmen.Ich bevorzuge Orte beruflicher Tätigkeiten wie z.B. Fabrikhallen, Baustellen, Gärten, und auch Büros.

Mein Motiv ist es: „ Ich will den alltäglichen Lebensraum zum Erlebnis-Raum umgestalten.“

Die Schwerpunkte meiner bisherigen über 300 Arbeiten umfassen weibliche erotische Zeichnungen auf Leinwand, sowie die Frau als Komik-Figur in Farbe.

Meine abstrakten Bilder sind meist auf großformatiger Leinwand. Da kann es auch mal vorkommen, dass ein Bild über 2 Meter groß werden kann.

Auch die Tages-Einstellung spielt für mich eine große Rolle.
Ich arbeite mit Öl, Acryl, Kohle oder Bleistift.
Meine Vernissagen sind inzwischen beliebter Treffpunkt der prominenten Rhein Neckar Szene geworden.
Gustav Armbrust, der ich hauptsächlich nachts male, ich bin alles andere als lichtscheu.
Im Gegenteil. Ich liebe die Publicity, ich suche und pflegt den Kontakt zu neuen Bekanntschaften. Selbst kräftig die Werbetrommel zu rühren ist für mich ebenso selbstverständlich wie die Pflege meines Outfits, gestylter Bart und schulterlange Haare eingeschlossen. Dass ich dabei das Künstler Klischee perfekt verkörpere,  Kollegen mich deshalb oft belächeln, bringt mich nicht aus der Fasson.

Kunst bedeutet für mich auch die viel zitierte Kunst zu leben.
Auf Luxus will und kann ich nur schwerlich verzichten.
Ich behaupte von mir, dass ich  einen ganz einfachen Geschmack habe.
Von allem nur das Beste.

Meine fast ausschließlich positive Dynamik ist übrigens der Grund dafür, warum ich von meinem einstigen Ziel, Politiker zu werden, Abstand genommen habe.

Das ist ein viel zu negatives Geschäft. Und wenn ich einmal die Stirn in Falten lege, so habe ich meine eigene Methode gefunden sie wieder zu glätten.
Ich setzte mich  an eine Staffelei, lege eine Rock-CD ein, geh auf volle Lautstärke und lass meinen Ideen freien Lauf.
Den Drang, der Welt meine inneren Empfindungen mitzuteilen,  lebe ich in meinen Bildern aus.
Je nach meiner Verfassung entsteht ein Bild, eine Plastik oder eine Skulptur.

Ich setze mich angeregt von surrealistischen Tendenzen und buchstäblich mit anderen Welten auseinander. Meine Ausstellungen führten mich schon durch ganz Deutschland und auch ins Ausland. Meine Bilder entstanden einerseits im Freiraum zwischen visueller Vorstellung und Abstraktion. Anderseits führten Improvisation und Intuition zu Ergebnissen, die auch als rein persönliche nicht wiederholbare Äußerungen verstanden werden können.

Die Bildthemen entstanden vorwiegend zu den Begriffen: „Sehen in eine andere Welt“ Angestrebt ist die eigene Ausdrucksweise.

Gustav Armrust